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Kein anderer Sender in den USA steht so für Qualität, wie Home Box Office (HBO). Den beginn dieser erfolgreichen Ära leitete das Mafia Epos “The Sopranos” ein. Die Serie ging letztes Jahr zu Ende. Mit 7 Staffeln, zig Emmys & Golden Globes Auszeichnungen. Durch den Erfolg der Sopranos konnte HBO viele neue Serien in Produkton geben (Six Feet Under, Carnivale, Entourage, Rome, Deadwood, Entourage, The Wire, Big Love etc.). Von 1998-2006 dominierte HBO die amerikanische Fernsehlandschaft und hat auch schon längst das Kino, in punkto Qualität überholt. 2007, nach dem Ende der Sopranos (das “Flagschiff” des Senders) musste man leider festellen, dass neue Formate leider nicht auf Bäumen wachsen. Bis auf “Entourage” (Staffel 5 in Auftrag gegeben), “The Wire” (5te und letzte Staffel 2008) und “Big Love” (Staffel 3 bestellt) sind alle Erfolgsshows bereits eingestellt/beendet worden. Hinzu kommen einige eher Flops des Senders wie “Tell Me You Love Me”, “John From Cincinnati”. Viele werden sich wahrscheinlich fragen:
Ist HBO schon am Ende? Die Ära der Sopranos & Co. ist zu Ende, aber eine neue Ära ist bereits in Arbeit. Hier will ich euch mal die interessantesten Serienentwicklungen vorstellen, die geplant, gedreht oder was auch immer sind:
„Last of the Ninth“ heißt das neue Serienprojekt von Autor und Produzent David Milch (Deadwood) Mit seinem neuen Projekt kehrt „Deadwood“-Autor David Milch zu seinen „NYPD Blue“-Wurzeln zurück. In der Serie geht es um ein Polizeirevier, dass im New York der 1972er spielt und in dem die Korruption so langsam aber sicher überhand nimmt. David Milch schreib zusammen mit Bill Clark, einem ehemaligen Cop und Produzent bei „NYPD Blue“, das Drehbuch zur Serie. Die beiden Autoren arbeiteten bereits bei der Serie „John From Cincinnati“ zusammen.
„In Treatment“: Diese neue HBO-Serie ist komplett abgedreht und kann daher vom amerikanischen Autorenstreik gänzlich unbeeinflusst. Ab Montag dem 28 Januar 2008 bei HBO ausgestrahlt werden. Das besondere an dieser Serie mit Gabriel Byrne als Psychiater ist sicherlich, was man sich beim amerikanischen Pay-TV-Sender für die Ausstrahlung der 45 Episoden ausgedacht hat. Denn die 45 halbstündigen Episoden behandeln Therapiesitzungen mit vier unterschiedlichen Patienten. Jeweils 9 Episoden sind einem Patienten gewidmet, der von Byrnes Charakter therapiert wird. 9 weitere Episoden behandeln die Trainigs-Therapie, die dieser Charakter selbst bei einer von Dianne Wiest dargestellten Therapeutin hat.
The Wire: David Simon mit neuen Ambitionen:
David Simon, der Erfinder von „The Wire“, plant als nächstes eine Serie über Musiker in New Orleans. Das erklärte der Autor in einem Interview mit dem Magazin The New Yorker. In dem Projekt, das er erneut beim Bezahlsender HBO zu realisieren hofft, soll es darum gehen, wie die Musiker der Stadt sich wieder eine Existenz aufbauen. Dazu hat Simon, der in seinen Serien immer großen Wert auf Authentizität und Details legt, in der vergangenen Zeit umfangreiche Recherchen in New Orleans betrieben. Angelegt ist das Projekt als ein Plädoyer für die Urbanität: „Die Serie soll eine Art visuelles Argument dafür sein, dass Großstädte wichtig sind.“
True Blood: HBO bestellt Vampir-Serie:
Das Genre der Vampir-Serien scheint durch Mithilfe von Alan Ball („Six Feet Under“) in den USA eine kleine Renaissance zu erleben. Nachdem der geneigte Serienfan bereits seit Jahren auf seine Lieblingsvampir-Jägerin und deren beseelte Kollegen verzichten muss,
scheint das Genre in der diesjährigen TV-Season eine kleine Renaissance zu erleben. Neben der Lifetime-Serie „Blood Ties“ und dem herbstlichen CBS-Neustart „Moonlight“, nimmt sich jetzt auch der PayTV-Sender HBO dem Thema an.
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Generation Kill: HBO bestellt Mini-Serie über Irak-Krieg:
Der amerikanische Pay-TV-Sender HBO hat bei den Machern von „The Wire“, David Simon und Ed Burns, die siebenstündige Miniserie „Generation Kill“ in Auftrag gegeben, welche auf dem gleichnamigen Sachbuch von Evan Wright basieren soll, der als eingebetteter Journalist ein Bataillon der US-Marines im Irak-Krieg begleitet hat. Die Miniserie soll von einer Aufklärungseinheit in den frühen Tagen des Irak-Kriegs erzählen und vor allem die Auseinandersetzungen zwischen kämpfender Truppe und der Militärbürokratie behandeln. Vom Eindruck der Unmittelbarkeit her und dem Produktionsaufwand soll das Niveau von „Band of Brothers“, dem letzten großen HBO-Kriegsdrama, erreicht werden.
Martin Scorsese und Mark Wahlberg mit Drama bei HBO:
Regie-Legende Martin Scorsese, und Mark Wahlberg, haben sich für eine neue Dramaserie auf HBO zusammengetan. Gemeinsam wollen sie für den Bezahlsender eine Serie über den Aufstieg der Glücksspiel-Metropole Atlantic City entwickeln. Nach Informationen des Branchenblatts The Hollywood Reporter soll das Projekt auf dem Sachbuch „Boardwalk Empire – The Birth, High Times, and Corruption of Atlantic City“ von Nelson Johnson aus dem Jahr 2002 basieren, in dem der Autor detailliert aufgezeigt hat, wie aus einem kleinen Badekurort ein regelrechtes Paradies für Glücksspiele, Alkohol und Bordelle werden konnte – mit all den einhergehenden Verstrickungen von Politik, Wirtschaft und Kriminalität. HBO hatte bereits zuvor eine Option auf das Buch erworben.
„12 Miles of Bad Road“ HBO bestellt Piloten:
Der US-amerikanische Pay-TV-Sender HBO hat eine neue Comedy-Serie mit dem Titel „12 Miles of Bad Road“ bestellt. Allerdings herrscht noch Unklarheit über die Anzahl der bestellten Episoden. “12 Miles of Bad Road“ wird als Comedy über ein reichen Familie in Texas beschrieben, die mit Grundstücksgeschäften ihr Geld verdient. In der Hauptrolle ist Lily Tomlin zu sehen.
Zehnteilige Mini-Serie auf HBO:
„John Adams“ soll nächstes Jahr im US-Bundesstaat Virginia sowie in Europa gedreht werden. Es sind 10 Episoden der Mini-Serie geplant. Die Produktionsarbeiten zur Serie begannen im Herbst 2007. Ausführender Produzent sowie Regisseur einer Episode wird Tom Hanks.In der Serie geht es um John Adams, den erste Vize-Präsidenten der Vereinigten Staate von Amerika. Adams folgte George Washington 1997-1801 als zweiter Präsident der USA. Bislang ist zwar noch kein Plot zur Mini-Serie bekannt, aber allein die Regierungszeit von Adams bietet genügend Stoff für etliche Episoden. Aber auch sein Sieg
gegen Thomas Jefferson und seine Mitarbeit an der Unabhängigkeitserklärung könnten interessant werden.
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Die Serie über Atlantic City klingt am besten. Ansonsten sind auch noch John Adams und New Orleans Musiker interessant. Da HBO aber eh schon so viele Dramen hat, ist auch 12 Miles of Bad Road sicherlich gut.
Ich bin begeistert von HBOs Programm.
Noch ein paar nähere Infos zum Thema:
Dieses Jahr werden neben dem bereits gestarteten “In Treatment”, noch “John Adams” (März), “12 Miles of Bad Road” (März), True Blood (Sommer?) und Generation Kill (eher Herbst) bei HBO zu sehen werden.
Zu den anderen: Leider ist da noch nichts sicher, erst wenn HBO einen Piloten bestellt, ist die Sache durch. Leider dauert die Entwicklung einer HBO Serie immer sehr lange. Wobei man auch sagen muss HBO wird sicher keine Zusammenarbeit mit Scorsese in den Sand setzen.
Für mich klingt “The Last of the Ninth” auch sehr interessant, eine 70er Jahre Atmo ähnlich Zodiac mit Korruption (The Shield, Sopranos), ich habe auch schon gehört das Ian McShane eine Hauptrolle bekommen soll. Eine Milch + McShane Zusammenarbeit kann eigentlich garnicht schief gehen (siehe Deadwood). Für alle die ihn nicht kennen, er ist ungefähr in der Schauspieler Liga von James Gandolfini, also Liga 1
Ich finde es auch klasse das HBO ihre kreativen Köpfe langfristig an sich bindet. David Simon, Ed Burns, Alan Ball, David Milch. Ich hoffe in naher Zukunft auch auf ein weiteres Projekt von David Chase.
Weiters ist noch eine Entwicklung von den Büchern “A Song for Fire and Ice” geplant. Soll so in die Art HDR gehen. Leider ist dieses Projekt ziemlich teuer, ob es verwirklicht wird, steht leider noch in den Sternen Der Autor der Bücher hat ein Drehbuch (?) an HBO gesendet. Grünes Licht wurde aber noch nicht gegeben.
Bei der AC Serie hoffe ich natürlich auch auf nen Kracher. Den die eher anspruchslose Serie “Las Vegas” taugt einfach nix und Scorsese hat viel Erfahrung in diesem Genre.
Bei der New Orleans Serie hoffe ich natürlich auch auf eine verwirklichung. Wer anspruchsvolles mag, der kann mit David Simon nichts falsch machen.
Hoffen wir auf das beste
[...] Vor über einem Jahr habe ich hier im Blog den Beitrag „HBO: The Empire Strikes Back?“ verfasst. Es wird also wieder Zeit für ein kleines Update. Ich werde zu allen Projekten ein [...]
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